Samstag, 12. Mai 2012

Es geht voran..

Endlich geht die Wettkampfsaison wieder los und es wird durchgestartet. Im Winter wurde die Grundlage für die kommende Saison in Fuerteventura und Lanzarote gelegt. Nach nach drei kleineren Wettkämpfen (Halbmarathon, Duathlon usw.) die mal mehr mal weniger zufriedenstellend waren, stand am 1.Mai der traditionele Duathlon in Hip an, den ich auf Gesamtplatz 5 beendete. Das stimmte mich für die kurzen Distanzen dieses Jahr sehr zuversichtlich. Die Grundschnelligkeit für die kurzen Distanzen ist da. Für die Langdistanz am 8. Juli in Roth muss noch ein wenig gearbeitet werden damit ich ein konstantes Rennen bestreiten kann und am Ende nicht (wieder) hochgehe. Aber bei einem Langtest Training, vor einer Woche, mit meinem Trainer Bennie Lindberg waren die Leistungswerte in Ordnung, die Leistungkurve zeigt nach oben. Was nicht bedeutet das sich jetzt ausgeruht werden kann, leider nicht. In den nächsten 8 Wochen steht noch einen Menge harte Arbeit an, damit das Saisonziel erreicht wird. Bis dahin, Kette rechts und wenn man denkt es geht nicht mehr ist ein weing immernoch dirn!


Samstag, 19. November 2011

Ironman Flordia

Nach dem der Challenge Kapstadt kurzfristig, zwei Wochen vor dem eigentlichen Rennen abgesagt wurde hatte ich noch einen Startplatz für den Ironman Florida bekommen. Obwohl dieser schon seit einem Jahr ausgebucht war. Ich machte mich eine Woche vor dem Start am 6.11.2011 in Panama City Beach - Florida auf die Reise in die USA. Es ging von München über Atlanta nach Panama City Beach. Dort angekommen gab es natürlich erst mal typisch "Amerika" einen Burger und eine Cola, was aber bis zum Rennabend der erste und der letzte war. Die folgenden Tagen bestanden meist aus ein wenig Training und Beine hochlegen.


Am 6.11.11 um 4.30 ging das Abenteuer Ironman mit dem Ziel vielleicht die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii zu erreichen in die erste Runde. Da stand ich also völlig unerwartet bei meinem ersten Ironman Rennen und das auch noch in den USA. Es kam mir teilweise nicht wirklich real vor. Wenn mir das jemand vor 3 Wochen erzählt hätte, hätte ich dies natürlich für völligen Schwachsinn gehalten.


Das Rennen fand in Panama City Beach statt, einem amerikanischen Touri Ort in Westflorida am Golf von Mexico. Der Start war am schneeweisen Strand am Broadway Hotel, Massenstart mit 3000 Athleten, das ist wirklich ein Erlebnis. Pünktlich um 7.00 Uhr viel der Startschuss und das an diesem Morgen sehr glatte Wasser des Golfes begann zu brodeln.. Es waren 2 Runden mit einem kurzen Landgang zu schwimmen. Mit meiner Schwimmleistung war ich sehr zufrieden, die zweite Runde war leider ein wenig langsamer da man auf die schlechten Schwimmer die sich noch in der ersten Runde der Schwimmstrecke befanden aufschwamm und sich einen Weg durch diese suchen musste.

Nach ca. 1:05h hatte ich die 3,8 KM im Golf von Mexico absolviert und saß endlich auf meinem Rad und es ging auf die 180 KM Radstrecke durch das Hinterland von Panama City Beach. Mir war klar das es eine sehr langweile Fahrt werden würde da die Radstreck nur 300HM und insgesamt 9 Kurven besitzt. Gefahren wurde größten Teils auf Highways die schnurgerade waren. Zu allem Überfluss bekam ich zwei Zeitstrafen und musste somit 8 Minuten in einer Penalty Box absitzen. Ob diese gerechtfertigt waren ist eine andere Frage die aber nie geklärt wird. Ein totales Windschatten freies Fahren ist auf so einer Strecke bei einem so großen Starterfeld meiner Meinung nach unmöglich. Da sich das Feld nie auseinander ziehen kann, da es wie beschrieben so gut wie keine Höhenmeter gibt. Nach meiner Zeitstrafe musste ich alles auf eine Karte setzten und wieder versuchen nach vorne zu kommen. Ich war von Platz 50 auf 240 zurück gefallen. Die Aufholjagd begann und ich überholte Fahrrad für Fahrrad. Jetzt natürlich mit übermässigen Abstand, da ich bei einer erneuten roten Karte disqualifiziert werden würde. Am Ende der 180 KM hatte ich mich auf Platz 120 vorarbeiten können. Jetzt stand der Wechsel in die Laufschuhe an und ich freute mich richtig auf den Marathon.

Beim verlassen der Wechselzone schoss mir nur ein Gedanke durch den Kopf, nicht wie in Roth! Nicht wieder zu schnell anlaufen und nach 15 KM explodieren. Ich sagte mir einen Schnitt von 7:15 min auf 1 Meile, was ca.  4:30 min/KM bedeutete. Nach dem in USA alles in Meilen ausgeschrieben war, wirkte der Marathon am Anfang gar nicht so lange. Diese Auffassung änderte sich natürlich mit der zurück gelegten Strecke und die Meilen wurden immer Länger. Die Laufstrecke ging parallel am Meer entlang durch Wohngebiet zu einem kleine Park in dem eine Schleife gedreht wurde und auf dem selben Weg zurück zur Wechselzone, anschließend das ganze noch einmal. Eine gute Laufstrecke wie ich fand, zwar mit vielen Kurven aber flach und viele Zuschauer. Ich konnte mein Tempo finden und lief einen Marathon in 3:19 h, ohne zu explodieren oder sonstige schlimmen Erlebnisse. Nach 9:42h erreichte ich das Ziel und hörte das erste mal diesen berühmten Spruch "You are an Ironman". Dies fand ich sehr lustig, da dieser Spruch an diesem Tag ca. 3000 mal durch die unzähligen Lautsprecher dröhnte. Im Ziel angekommen gab es neben Dr. Pepper, fettiger Pizza den Spruch "Good Job" sehr oft zu hören. Was sehr schön ist, da dies zu jedem Sportler egal ob er Sieger, Hobbysportler oder Rockie mit einem Finish von 17h gesagt wird. Es wird die Leistung die jeder erbringt respektiert und gelobt.

Letzt endlich belegte ich den 56. Gesamtplatz und den 4. Platz in der Altersklasse 25-29. Schade war nur das ich die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2012 um 20 Sekunden verpasst hatte. Was ich aber nur kurze Zeit als traurig empfand. Es war der erste Versuch, ist doch normal das nicht alles beim ersten Versuch funktioniert. Die nächste Chance kommt bestimmt und diese werde ich nutzen.l


Jetzt ist erst mal Schluss, trainiert wird jetzt nicht mehr. Körper und Geist müssen sich erholen, die Motivation ist aber schon wieder da!!

See you 2012..

Sonntag, 24. Juli 2011

Man lernt immer dazu...

Challenge Roth

Am 10. Juli war es dann soweit, endlich fiel der Startschuss und das Rennen begann. Das Schwimmen verlief relativ gut und ich stieg nach 58 min aus dem Wasser. Auf dem Rad habe ich versucht erst mal Ruhe in den Körper zu bringen und erst nach 10 km richtig mit dem Radfahren zu beginnen. Ich fühlte mich in der ersten Radrunde sehr gut und machte mächtig Druck, was sich aber später als Fehler rausstellen sollte. In der zweiten Runde kam ich in eine große Gruppe und versuchte mehrmals heraus zufahren um keine Zeitstrafe zu riskieren. Dies gelang mir schließlich auch kostete mich aber wieder eine Menge Körner die ich später noch benötigen sollte. Ich stieg nach 4:47h vom Rad, das machte mir auf den letzten Radkilometern schon Angst. Da ich eine Radzeit um die 4:55h fahren wollte. Aber ich dachte mir, es läuft doch gut. Dann lass es laufen. Dies machte ich auch, mit einer Marathonzeit von 3:12h wäre immer noch einen Zeit von unter 9h Gesamtzeit möglich, dies war insgeheim natürlich mein Ziel. Also weiter gehts, du fühlst dich gut und warum sollte es nicht klappen..

Mit diesem Gedanken startete ich auf die Laufstrecke und lief mir euphorischem Gefühl natürlich die ersten 3 Km bis zur Lände Roth viel zu schnell.. An der Lände drosselte ich mein Tempo ein wenig und es ging Richtung Schwanstetten, immer noch zu schnell. In Schwanstetten war es dann soweit nach 11 Km kam der berüchtigte Mann mit dem Hammer. Jetzt schon??? Von jetzt auf gleich fühlst du dich schlecht, die Beine machen zu, der Magen dreht sich. Jetzt begann das Rennen richtig. Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte. Ich hatte damit erst nach ca. 28 Km gerechnet. Der Kampf gegen den inneren Schweinehund und die Uhr begann und es war das schlimmste was ich jemals durchgemacht habe. Nicht nur körperlich sonder auch psychisch. Wenn deine eigentliche Stärke, bei mir das Laufen zu deiner Schwäche wird, ist das sehr schwer zu akzeptieren und sich durch zubeißen bzw. wieder zu motivieren. Da rückt das eigentlich Ziel in weite Ferne und ich woltle einfach nur noch ins Ziel kommen.  Ich kämpfte mich über die restlichen 31 Km und beendete den Marathon nach 3:27h und lief nach 9:16h in Roth ins Ziel. Für mich natürlich eine neue Bestzeit, ich verbesserte mich auf meiner 2. Langdistanz um 20 min. Was ich aber erst nach einigen Tagen richtig realisierte und mich darüber freuen konnte, im ersten Moment war mein Ärger über mich selbst und meine Selbstüberschätzung einfach zu groß. Ich war dankbar für alle Anfeuerungen auf der Strecke auch wenn ich nicht so aussah das ich sie registrieren würde. Ich hab alle gehört!! DANKE!!

Ich habe eins an diesem Tag dazu gelernt. Schwimmen, Radfahren und Laufen kann man trainieren. Erfahrung nicht, diese muss man sammeln. Das habe ich am 10. Juli getan und bin dankbar dafür. Seine Kraft über einen Wettkampf gleichmässig einzuteilen und seine Euphorie ab und zu ein wenig zu bremsen, das ist die Kunst.  Nur wenn man Dinge selbst falsch macht, kann man die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Mit diesen Erkenntnissen geht es jetzt wieder los, nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf.

Nach ca. 130 km 

Endlich im Ziel, 9:16h

Letzter Formtest

Rothsee Triathlon

Am 26. Juni stand für mich zum drittel mal der Rothsee Triahlon an. Für mich war es ein guter Wettkampf und bis auf ein kleines technisches Problem mit dem Radhelm beim ersten Wechsel sehr zufrieden stellend. Ich beendete das Rennen nach 2:05h auf Rang 26. Es war ein guter Formtest für die Challenge Roth die zwei Wochen später stattfinden sollte. Die Zeit zwischen Rothsee Triahtlon und Challenge Roth verging wie im Fluge, es standen noch die eine oder andere lange Schlüsseleinheit an und ca. 1 Woche vor meinem Saison Highlight begann ich mit dem Tapern.

Anstieg zum Rothsee

Mittwoch, 27. April 2011

ADDX 226 FORCE

Neuer Neoprenanzug von Bennie Lindberg, http://www.ad-extremum.com/

Wie der Name schon sagt ist der ADDX 226 FORCE ein speziell für die Langdistanz kozipierter Anzug (3,8 km + 180 km + 42,2 km = 226 km). Kein anderer Anzug bietet so viel Auftrieb in Kombination mit Flexibilität! Eine absolute Garantie für kraftsparendes und schnelles Schwimmen. Aufgrund unserer kurzen Vertriebswege und gleicher Behandlung aller Athleten (=kein Sponsoring) können wir Anzüge mit den besten Neoprenmaterialien der Fa. Yamamoto extrem preiswert anbieten. Dank modernstem physiologischen und technischen Wissens entstehen Anzüge, die in ihrer Performance unschlagbar sind.

Wenn du das beste Preis/Leistungs-Verhältnis suchst, bist du bei ADDX 226 FORCE genau richtig.

Bei Fragen und Interesse an einem Anzug einfach eine eMail an: matthias@powerbaers.de

UVP: 599€ über mich für 540€ zu bekommen.

XXS: 47-55 kg 155-165 cm
XS: 55-62 kg 160-170 cm
S: 62-71 kg 165-175 cm
M: 71-83 kg 170-180 cm
L: 80-90 kg 175-185 cm
XL: 85-95 kg 185-195 cm

Features:

Maximalen Auftrieb garantieren:
Aerodomse Neoprenmaterial im Brustbereich. Maximale Neoprenstärke am Oberschenkel, Bein- und Rücken-Bereich.

Maximale Flexibilität garantiert:
Die Verwendung des dünnen Yamamoto SCS # 40 Neopren in allen Bereichen, die extreme Flexibilität erfordern.

Perfekte Stabilität garantieren:
Die seitlich eingearbeiteten Stabilitätspanelen und im Bauch- und Brustbereich eingearbeitete Stabilitätsstrips.

Perfekte Kraftübertragung garantieren:
Die speziell entwickelten Grippanels im Unterarm - und Schienbein- Bereich





Die Saison geht los...

Nach dem sich der Winter jetzt entgültig verabschiedet hat, die Trainingslager abgeschlossen sind. Kann die Saison 2011 jetzt endlich beginnen. Meinen ersten Lauftest habe ich vor 2 Wochen in Wien bei einem Halbmarathon absolviert. Mit dem Ergebnis von 1:19h bin ich ganz zufrieden. Auch auf dem Rad hat sich einiges getan und der Druck in den Oberschenkeln wächst und wächst, Lanzarote lässt grüßen :-) Am kommenden Sonntag geht es in Hilpoltstein beim Duathlon Day zur Sache, gefolgt von Mannschaftszeitfahren, Challenge Kraichgau, Rothsee Triathlon, Challenge Roth usw. Jetzt gehts los!!












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Dienstag, 25. Januar 2011

Trainingslager Teneriffa

In der Woche vom 15 - 22.01.11 war es dann soweit, endlich ging es in die Sonne. Auf die Kanareninsel Teneriffa. Das Ziel dieser Woche war es meinen grottigen Schwimmstill ein wenig zu verbessern. Deswegen lag der Trainingsschwerpunkt bei vielen Schwimmeinheiten um genau zu sein bei der Technik. Also viele, viele Technikübungen. Mal ein anderes Trainingslager, ohne pressen auf dem Rad. Wobei letzters natürlich auch nicht zu kurz kam :-)

Unser Schwimmtraining absolvierten wir im T3 - Teneriffe Top Training. Ein hochmodernes Trainingszentrum mit 50m Becken, 25m Becken, Strömungskanal, Fitnessstudio und und und..
Die Highlights während unserer Anwesenheit waren die Russische Schwimmnationalmannschaft, und ITU-Weltmeister Alisatar Brownlee.

Ein sehr schönes Erlebnis war der Gipfelsturm auf den El Teide, den höchsten Berg Spaniens mit 3700m. Wir starteten bei 2300m, die erste 40min wurden noch im Laufschritt absolviert. Was aber auf den folgenden 2 std nicht mehr möglich war. Steigung zu schwer, Untergrund zugefährlich und Luft zu dünn :-)